
Um zu begreifen, dass
der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe
Sie kennen das sicher aus eigener Erfahrung. Sie möchten in den Süden
fahren. Sie stecken im Stau. Das Hirn kocht vor Wut. Die Bruthitze im
Blechkasten setzt Ihnen zu. Sie möchten wegfliegen. Am Flughafen ist
das einzig zuverlässige die Verspätung und die verschämt hohen Preise
für Verpflegung. Und ausgerechnet zur Sommerzeit kommt das neue
Rollmaterial der europäischen Eisenbahngesellschaften nicht zum
Einsatz, weil das Personal per Zufall verständnisheischend streikt und
die Bahnhöfe zu grossen, stickigen Schlafsälen verkommen. Mobilität kann stressen. Gerade dann, wenn Millionen die gleiche Absicht haben.
Die
Stadtplaner, Stauprognostiker und Gesundheitsbehörden wollten schon
immer unser Reiseverhalten genauer unter die Lupe nehmen. Mit den Daten
lassen sich dann angeblich die Städte besser bauen, die nächste
geografische Ausbreitung einer Pandemie präziser vorhersagen und die
Verkehrsfachleute können ihre unverständlichen Prognosen besser
berechnen. Inzwischen gibt es
mathematische Modelle, welche die Bewegungslust von Individuen
innerhalb einer Population abzubilden vermögen.
Woher
kommt es? Natürlich aus den USA. Für die sogenannten Mobilitätsstudien
wurden die Mobiltelefone als Marker verwendet. Sobald wir unsere
Mobiltelefone einschalten, hinterlassen wir elektronische Spuren. Wir
kennen das bestens aus den Krimiserien. Kaum telefonieren die tumben
Verbrecher mobil, verpasst ihnen wenige Minuten später die Polizei
einen Satz Handschellen.
An der Northeastern University in
Boston hat ein Forschungsteam sechs Monate lang den Standort von
100'000 Mobiltelefonen anonymisiert aufzeichnen lassen. Aufgrund der
grossen Dichte an Mobilfunkantennen konnte das sogenannte
Mobilitätsmuster der Benutzer/-innen nachverfolgt werden.
Selbstverständlich kam ein riesiger Datenberg zusammen. Der hat
allerdings nur eine müde Maus geboren. Das Resultat wurde kürzlich im
renommierten Wissenschaftsmagazin ‚Nature’ publiziert. Das Ergebnis war
angeblich überraschend. Wir Menschen sind in Sachen Mobilität eher unbedarft und nicht besonders aufregend.
Die Auswertung ergab, dass die Datenlieferanten/-innen sich meistens
zwischen ihrem Domizil, dem Arbeitsplatz und der Lieblingsbar
aufhielten. Nur ausgerechnet während der Ferienzeit verhielten sich
die Handybesitzer/-innen ungewöhnlich und tigerten auf dem ganzen
Erdball herum. Na ja – ganz neu ist das uns wohl doch nicht. Aber
empirische Wissenschaft hat auch nicht immer den Anspruch, zum
allgemeinen Verständnis beizutragen.
Nehmen Sie die kommende Ferienzeit gelassen. Vom
Bodenpersonal zerstörte Koffer können uns nicht mehr nerven. Der
schleichende Erstickungstod in muffigen Wartezonen des öffentlichen
Verkehrs schreckt uns nicht mehr. Und auch die wutentbrannten Irren auf
glühendheissen Asphaltstrecken nehmen Sie besser mit stoischer
Gelassenheit zur Kenntnis. Dieses unverhältnismässig bizarre Verhalten
wird spätestens nach den grossen Ferien wieder abebben und sich langsam
aufs alltägliche Bermudadreieck Wohnung, Firma und bevorzugte
Freizeitoase beschränken.
Bei der Personalsuche,
Personalselektion und anspruchsvollen zeitintensiven
Personalrekrutierung von Fach- und Führungskräften setzen auch wir
Marker und sind das ganze Jahr hoch mobil und für Sie ohne
Einschränkung da. Ihre Anliegen und Wünsche werden auch während der
Ferienzeit in kein Funkloch geraten und seriös bearbeitet. Unsere
nüchterne, sachliche und lösungsorientierte Arbeitsweise wird Ihre
Rekrutierung effizient und zeitsparend unterstützen. Das neue
Kandidaten-Bulletin hilft Ihnen sicher weiter. Rufen Sie einfach an
oder senden Sie uns eine E-Mail. Wir wünschen Ihnen einfach schöne, stressfreie Ferien, ein ruhiges Mobiltelefon und gute Erholung!
Wir besetzen Ihre Vakanz.


